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Abstimmungsbotschaft Urnenabstimmung vom 19. Mai 2019

Ausgangslage

Das Gebäude des Gemeindewerks (Werkhof) am Oeliweg 4 ist stark veraltet und muss dringend saniert werden. Abklärungen haben ergeben, dass schon eine minimale Sanierung immens teuer würde. Die Kosten wären dabei viel höher als der etwaige Nutzen.

Es macht deshalb Sinn, zukunftsorientiert den Schritt nach vorne zu tun, die Möglichkeiten der Parzelle 1258 optimal zu nutzen und das Werkgebäude nicht nur zu sanieren, sondern gleichzeitig auszubauen.

Vorteile eines Ausbaus

Der Ausbau des Werkgebäudes bringt viele Vorteile: Arbeitsabläufe im Werkdienst werden optimiert, die Werkhofausstattung den aktuellen Anforderungen angepasst und optimale Platzverhältnisse geschaffen. Zudem wird es mit dem Ausbau des Werkgebäudes möglich, dass auch die Gemeindeverwaltung ins neue Gebäude einzieht. Diese Absicht hat der Gemeinderat bereits 2015 der Bevölkerung mitgeteilt. Die darauf erfolgten Rückmeldungen waren durchwegs positiv.

Der Umzug der Gemeindeverwaltung bringt ebenfalls viele Vorteile. So ergeben sich Synergien zwischen der Gemeindeverwaltung und dem Gemeindewerk, von den Räumlichkeiten und der Personalplanung über die EDV und Schalteröffnungszeiten bis zu den so wichtigen kurzen Wegen. Das spart Kosten und steigert die Effizienz. Gemeindewerk und Gemeindeverwaltung kommen unter ein Dach, das neue Gebäude am Oeliweg 4 wird somit zu einem Dienstleistungszentrum. Die Bürgerinnen und Bürger von Beckenried können so alle ihre Angelegenheiten an einem einzigen Schalter erledigen.

Die Gemeindeverwaltung wird sich zu marktüblichen Preisen beim Hausbesitzer, dem Gemeindewerk, einmieten. Das jetzige Gemeindehaus Villa Mühlematt bleibt im Besitz der Gemeinde Beckenried.

Aufgrund der optimalen Nutzung der Parzelle 1258 ist es möglich, im Werkgebäude eine Fünfeinhalbzimmerwohnung zu integrieren. Diese wird zu marktüblichen Preisen vermietet. Das generiert einerseits willkommene Einkünfte, andererseits ist die Wohnung eine langfristige Raumreserve für das Dienstleistungszentrum.

Zusätzlich entstehen mit dem Ausbau neue Tiefgaragen-und Aussenparkplätze, total 48 Stück. So wird auch das Parkplatzproblem rund um den Werkhof gelöst.

Gleichzeitig mit dem Ausbau des Gebäudes wird die direkt angrenzende Minigolf-Anlage mit einem ansprechenden Kiosk und einem eigenen Materiallager aufgewertet. Dies sichert den Fortbestand der touristisch wertvollen Minigolf-Anlage.

Aktueller Stand

An der kommunalen Urnenabstimmung vom Sonntag, 12. Februar 2017, sagten die Beckenriederinnen und Beckenrieder mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 83,4 Prozent Ja zum Planungskredit von 360’000 Franken.

Inzwischen sind die Baupläne erstellt, die Planungskommission hat umsichtig mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen Abklärungen gemacht, und die Prüfungen des Projekts durch die kantonalen Fachstellen und das Bauamt der Gemeinde Beckenried verliefen positiv. Weiter stellt die Fachkommission Naturgefahren ihre Zustimmung im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens in Aussicht.

Mit der Zustimmung zum Baukredit kann das Projekt Oeliweg 4 in die Bauphase weitergehen.

Die Verwaltungskommission als Vertreterin der Bauherrin, der Gemeinderat und die Finanzkommission beantragen ein JA zum Baukredit und bitten die Bevölkerung um Zustimmung.

Bei einen NEIN muss das Werkgebäude trotzdem dringend saniert werden, die Gebäudehülle ist nicht mehr dicht. Bei einer reinen Sanierung ohne Erweiterung ist es trotze hoher Kosten jedoch nicht möglich, das vorhandene Platz- und Parkplatzproblem zu lösen, die betrieblichen Abläufe zu optimieren und zukunftsweisende Synergien zu nutzen.


Visualisierung neues Werkgebäude
 

Dokument beckenried_botschaft_A5_ew2.pdf (pdf, 15044.5 kB)


Datum der Neuigkeit 1. Apr. 2019
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